nachdem sich das mit Kassel vorerst zerschlagen hat (jedenfalls bis nach den Klausuren), war ich heute beim Training und habe zum ersten Mal richtig mit meinen Warriors geschossen.
Fazit:
EIN TRAUM!!!
Die Teile fliegen tatsächlich dahin, wo ich sie haben will und endlich schieße ich wieder Gruppen!
Hier 2 Beispiele aus ca. 20m:
Das momentane Pfeil- und Bogensetup sieht folgendermaßen aus:
Bogen:
Geliehener Samick Polaris 70" mit 30#-Wurfarmen, geschossen wird über's Shelf
Pfeile:
GoldTip Warrior im 600er Spine, 27,5" (reine) Schaftlänge, 125 grain Combospitzen
Sie verzeihen durch ihr sehr geringes Gewicht von 5,7 grain pro inch natürlich nicht viel aber ich find das ganz gut, dann seh ich wenigstens direkt, wenn ich nicht korrekt löse oder ähnlichen Blödsinn mache. ;)
Die Easton Powerflights in voller Länge mit 500er Spine waren für mich ja denkbar ungeeignet und das sah man auch derbst an Trefferbild und Flugverhalten...
Das hatte ich auch ein bisschen auf's Übers-Shelf-Schießen geschoben aber das funktioniert mit den neuen Pfeilen ganz wunderbar - was mich dann letztendlich zum Entschluss brachte, auch in Zukunft dabei zu bleiben. Dann muss ich mich bei Turnieren auch nicht mit den Bowhuntern messen, die noch mit Jagdstabis und allem Pipapo unterwegs sind... *grins*
An sich stelle ich mich technisch auch nicht allzu dumm an aber es gibt da immer mal wieder solche Kleinigkeiten wie z.B. mein verlagerter Stand. Ich tendiere dazu, mein Gewicht in Richtung Ziel zu verlagern bzw. mich zum Ziel hin zu lehnen. Außerdem löse ich noch nicht so sauber, wie ich's gern hätte. Mit dem stärkeren Bogen tut's mir an den Fingern aber auch schneller weh. Ich glaub, der Handschuh ist dafür einen Tick zu dünn.... Aber wenn ich drauf achte, kriege ich diese Kleinigkeiten bestimmt gut in den Griff. :D
So, das wär's dann erstmal für heute. Ich muss jetzt auf Nahrungssuche gehen. ;)
Also,
shoot straight und alle ins Kill!


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