Montag, 12. November 2012

TerrorTobi stellt sich vor

"... Ist es schon soweit...?"

"...Wirklich...?"

Tadaaaaaa! Soooo wie angedroht hier isser nun, der Gastautor!

Zu meiner Person gibbets nicht viel zu sagen...

Ich bin männlich, 31 Jahre alt und seit ca. einem halben Jahr "aktiv" am Bogenschiessen,
wobei sich die Leidenschaft dafür durch meine Kindheit und Jugend zieht wie ein roter Faden.
Wie die gute Freya werde auch ich hier gerne meine persönlichen Erfahrungen zu dem Thema posten!
(Und glaubt mir, da gibt es schon ne Meeeeenge Stoff zum Verarbeiten ^^ )

Aber da mein neuer Bogen da ist und ich noch an meinem Messer weiterschleifen muss, ist für heute erstmal Schluss.



Zitat von Sonntag als drei Pfeile an einem Ziel in die Baumstämme flogen: "Diese Spechte sind aber wieder aktiv heute!"

In diesem Sinne

Federn färben – die Erste


Dafür, dass ich im Alltag und anderen Lebenslagen vorzugsweise in Schwarz herumlaufe, habe ich in Sachen Pfeile doch eine große Affinität zu Farben entwickelt. Das liegt zum einen daran, dass knallige Farben einfach viel sichtbarer und damit auch leichter zu finden sind und zum anderen ist es ja auch ein bissl langweilig, wenn alles nur schwarz ohne jegliche Highlights ist – mehr Farben, mehr Möglichkeiten! :D

Nachdem ich mich ausgiebig mit käuflichen Federfarben auseinandergesetzt habe, entstand in mir auch der Wunsch, meine Federn selbst zu färben, da ich manche Farben einfach im allgemeinen Angebot vermisse.
Also erstmal sämtliche Foren durchforstet, wobei mir einige Möglichkeiten über den Weg liefen: Haarfarbe, Textilfarbe und unter anderem auch Seidenmalfarben.

Da meine Mutter Kunst- und Textillehrerin ist, hat diese auch all die Jahre immer einen Vorrat an privaten Seidenmalfarben im Keller rumstehen. Die wurden verständlicherweise umgehend beschlagnahmt. :P

Tadaaaa, der Regenbogen im Schuhkarton! :D
Zunächst habe ich mir erstmal 2 weiße Federn zurechtgeschnitten und machte mich sofort und voller Tatendrang ans Bepinseln.

Mit mäßigem Erfolg…

Sieht zwar so ganz witzig aus aber… nee.
Die Farbe zieht nicht in die Grannen selbst ein, sondern geht in die Tunnel dazwischen, wo sie sich dann auch lustig mittels Strecken und Stauchen der Feder hin und her bewegen lässt. Aber mehr auch nicht. Man hat also komische Streifen, die jetzt nun wirklich nicht bombe aussehen (siehe das Stück direkt über dem Finger. Meh. Doof.

Dann habe ich mir gedacht, dass Anfeuchten durch Wasserdampf vielleicht helfen könnte – vielleicht waren die Dinger ja auch einfach nur zu trocken, um Farbe aufzunehmen?

Nö. Funzt auch nicht.
Verdammt.




Die glatte Oberseite der Federn lässt sich im angefeuchteten Zustand ja noch einigermaßen einfärben (aber nur leicht), das große Problem ist aber die riffelige Unterseite – da hält NIX! *motz*

Naja, nen Versuch war’s wert. Dann werde ich mir wohl mal ne Packung Textil- bzw. Batikfarbe kaufen und die Federn damit dann richtig einfärben.

Fazit:
Seidenmalfarben sind scheinbar ungeeignet zum Federn bepinseln/einfärben.

Aber hier bekommt ihr zur Belustigung noch meine fertige Quasimodofeder zu sehen! :P

unten/hinten - Riffelmist
oben/vorne mal von nahe
Riffelmist - jetzt auch in HD

Also,
shoot straight und alle ins Kill!

Sonntag, 4. November 2012

*Intermission*

*Pausengedudel an*

Ich schäme mich ja schon ein bisschen.
Da kann ich wochenlang aufgrund von Lernstress und Klausurenschreiben nix posten und sage noch nicht einmal Bescheid...

Aber nun bin ich zurück beim Schießen und Schreiben, also gibt es in den kommenden Tagen mal wieder jede Menge Lesestoff meinerseits - und natürlich auch wieder schöne bunte Bildchen. :P

Ich habe mir auch schon (organisiert wie ich bin) eine Schreib-To-Do-Liste erstellt, damit ich auch jaaaa nix bei all den Updates vergesse.

Und ich werde höchstwahrscheinlich auch einen Gastautoren in dieses Blog einladen! :D

Es bleibt auf jeden Fall spannend!

Also,
shoot straight und alle ins Kill!

*Pausengedudel aus*

Sonntag, 19. August 2012

Blubb blubb macht der Wasserdampf


Okay, der Dampf an sich blubbert natürlich nicht - aber das Wasser, welches selbigen freigibt. ;)

Aber warum schwafel ich jetzt über Wasserdampf?

Richtiiiig, ich habe gestern im Zuge der Pfeilpflege mal meine Federn bedampft.

Das tut man, um die eventuell durch Nässe und Durchschüsse angeklatschten und zerfledderten Federn wieder aufzurichten und gleichmäßig zu bekommen.
Das war bei meinen Federn aber leider nur von mäßigem Erfolg gekrönt.

Hier zeigt sich leider der Nachteil meiner Federform: sie ist anfälliger für's Fleddern weil sie durch ihre bauchige Form und unterschiedliche Höhen doch schon ordentlich auf dem Shelf schleift. Ich weiß nicht, ob es an der selbstgebastelten Ledershelfbeklebung liegt aber toll find ich das jetzt gerade nicht.

Hier das beklebte Shelf, vielleicht doch nicht so optimal?



Und hier mal ein Foto, welches den Materialverlust an den Federn ziemlich deutlich macht:



Krass, oder?
Die Fledderfeder ist diejenige, die über's Shelf gleitet.
Bei meinen blau befiederten Pfeilen sieht das teilweise noch wüster aus.

Also, wenn die Federn nach einem Monat schon so fratze sind, kann es ja eigentlich nur am Ledershelf liegen. Beim nächsten Bogen kommt Fell drauf.

Da wo Material weg ist, kann der Dampf auch kein neues hinzaubern aber er kann helfen, verkrüppelte Federn wieder einigermaßen gerade zu bekommen...

Die Pfeile lagern zur Zeit in meinem Auto und zerdrücken sich die Federn gegenseitig, wenn ich mal nicht aufpasse, also musste mal 'ne Federkur her.

Für den besseren Vergleich hab ich euch mal schöne Vorher-Nachher-Bilder gemacht! ;)

Vorher:

Nachher:


Das fehlende Stück Feder ist einem Durchschuss zu verdanken. Man sollte ja auch nicht zu zweit aus kurzer Entfernung (<10m) auf ein bierdeckelgroßes Ziel schießen. ;P

Aber mal ehrlich?
Ich würde gerne neu befiedern. In weiß. Mal sehen, was das Budget so sagt. :)

Vielleicht geht es heute Abend oder morgen zum Bogenstübchen nach Willebadessen, da bekäme ich ja Federn und Wraps. Hach...

Also,
shoot straight und alle ins Kill!

Zurück im Sherwood Forest!


Endlich.

Nach monatelanger Bearbeitung meines Freundes ist dieser nun auch endgültig der dunklen Seite der Macht verfallen – und hat sich einen eigenen Bogen zugelegt.

Dafür ging's zum neuen Händler des Vertrauens, zurück zu Sherwood nach Herne.
Mittags ging's in der Heimat los und wir waren erstaunlich flott in Herne (keine 2 Stunden). Aber als wir dort ankamen, war sehr schnell klar, dass der Aufenthalt doch etwas länger ausfallen könnte. Ferienzeit. Meh.
Und es war so waaaaarm... wir sind zerflossen. Naja.
Knapp 3 Stunden Wartezeit später waren wir dann auch endlich dran und wurden (zu meiner großen Freude) wieder von Herrn Kisselbach persönlich bedient. Und der hat echt Ahnung von dem, was er tut und verkauft. Er hat sich ordentlich Zeit genommen, um den (korrekten) Auzug meines Freundes zu bestimmen und ihm auch anständige Pfeile zu geben (500er Easton Powerflights in voller Länge). Was mich aber wirklich erstaunt hat, war die Tatsache, dass er sich an das kurze Telefonat mit mir am Tag zuvor noch erinnerte!
Super Laden, den kann ich ohne zu Zögern empfehlen!

Unsere Beute des Tages waren der Polaris meines Freundes (Mittelstück gekauft, Wurfarme (30#) gemietet), 30#-Wurfarme für mich (weiß Odin, wann ich mal wieder nach Kassel zum Wechseln komme, dann kann ich die auch für 10€ bei Sherwood mitnehmen, in mein Sam Wah Mittelteil passen die ja...), 18 Pfeile für meinen Freund (Neid...) und noch allerlei feinen Schnickschnack...
...gut, dass man dort mit Karte zahlen kann! ;)

Selbstverständlich gibt es auch ein Foto unserer Beute, bitteschön:



Um 17.55 Uhr hatten wir dann auch nach einer Stunde alles zusammen und fuhren höchst zufrieden wieder gen Heimat.

(Und ich werde mit einem ebenfalls angefixten Ehepaar dort am nächsten Wochenende wieder hinfahren, juhuu!)

Leider ist jetzt die Hibbelei natürlich groß weil wir seine Pfeile basteln wollen aber kein Befiederungsgerät haben. *schief grins*

Mal schauen, vielleicht bekommen wir das ja dieses Wochenende mit Hilfe eines guten Bogenschützenfreundes noch hin, dann können wir endlich beide gleichzeitig schießen und trainieren. Das wäre ja schon fein, ne? ;)

Nun denn, dann mal auf zum nächsten Post! :P

Also,
shoot straight und alle ins Kill!

Freitag, 17. August 2012

Wie man ein langweiliges Zeltlager doch noch aufpeppen kann


Tja.
Letzte Woche hat das Heimatdorf meines Freundes sein alljährliches Zeltlager abgehalten. Das ist für mich meist völligst uninteressant, da alles voll von kleinen Kindern ist und ich jetzt auch nicht so einen riesigen Bezug zu den meisten Teilnehmern habe.
Aber dann? 
Ein Lichtblick!
Mein Freund erzählte mir, dass es einen Tag auch Bogenschießen geben solle!
Ich natürlich erstmal dienstags hingefahren und mich schlau gemacht – Mittwoch ist Bogenschießen für alle (also auch die Kinder) und Freitag morgens wollten wir „richtigen“ Bogenschützen unter uns nochmal schießen.
Auf dem Heimweg sammelte ich dann noch die Bögen von einem der Mitschützen ein, so dass ich ihm die am nächsten Tag mitbringen konnte. Eine knapp 2000€-Compoundausrüstung hätte ich an seiner Stelle auch nicht einfach im Zelt verstaut. Dagegen sah sein 35#-Jagdbogen von Alexbow schon irgendwie niedlich aus... :D

Und natüüürlich konnte ich mir ein Fotoshooting mit all unserem Equipment nicht verkneifen, wo das doch alles so schön auf einem Haufen lag! ;)



Der Mittwoch war ja schon recht lustig...
Ein befreundeter Mitschütze bekam von einem Bekannten einfach mal so eine große Stramitscheibe samt Ständer geschenkt, welche dann auch natürlich standesgemäß auf einer leeren Kuhweide aufgestellt wurde. Die Kinder hatten ihren Spaß mit einem Kinderbogen (18 Pfund? 20 Pfund?), der übertriebenerweise über einen Jagdstabilisator und ein monströses Visier verfügte. Irgendwie süß. :P
Dabei hatten wir noch den Stramitbesitzer mit seinem 35# Samick Stingray (LH), unseren ehemaligen Deutschen Meister im Blankbogen (in seiner Altersklasse/Jugend) mit seinem Hoyt Carbon Matrix Compound und dem Jagdbogen und meine Wenigkeit mit dem immernoch geliehenen Samick Polaris.

Eines weiß ich nach dem Tag wieder: Ich liebe das Bogenschießen aber ich hasse Stramit!
Es hat schon 'nen Grund, warum ich so hochzufrieden mit meinem Schießsack bin.
Die Compundpfeile steckten so fest in der Scheibe, dass wir zu zweit dran ziehen mussten, um sie rauszubekommen. Meh. Bei 54# gehen die ja auch ganz schön tief rein.
(Wollte den Compund testweise mal ausziehen aber keine Chance... meine Güte...)
Und meine Pfeile musste ich auch schon rauspopeln... Neenee, kein Stramit bei mir.

Deshalb kam ich zu dem Schluss, dass am Freitag mein Schießsack herhalten musste.
Damit waren wir mobiler und die Pfeile ließen sich ziehen wie aus Butter. Da hat das Ganze auch gleich viel mehr Spaß gemacht!! :D
Wir haben zusätzlich noch ausgedruckte Ziele auf den Sack geklebt und ab ging's!
Unser Meister hat lustigerweise auch genau das Klebeband getroffen. Welches leider ein Stück neben dem Sack auf dem Boden lag. Aber Treffer ist Treffer.



Mittags stieß dann auch mein extremst bogensympathisierender Freund dazu und wir beschlossen, die Schwierigkeit ein Stück zu erhöhen. Also wurden mal eben ein paar leere Energydrinkdosen zweckentfremdet und auf der Wiese aufgestellt. Zu unser aller Überraschung waren die einzigen, die trafen, ich und mein Freund. Und dann auch noch die selbe Dose. Und die Löcher waren keinen Zentimeter auseinander. Ich glaub, wir gehören zusammen. ♥

Irgendwann wurde das aber auch etwas langweilig/doof, weil die Pfeile in der ungemähten Wiese irre schwer zu finden waren, also packten wir uns kurzerhand den Sack und stellten ihn ins Wäldchen hinter der Hütte. Waren echt knifflige Schüsse dabei. Und hat natürlich wieder mal irre Spaß gemacht!
Blöderweise ging mir dann auch der nächste Pfeil flöten (den ersten hat mein Freund irgendwo bei seinen Eltern unauffindbar im Boden unter der Grasnarbe versenkt), indem der kleine Cousin meines Freundes den Sack nicht traf und der Pfeil im Wald dahinter verschwand. 30 Minuten später wurde die Suche dann auch aufgegeben. Vielleicht geh ich dieses Wochenende nochmal mit 'ner Harke suchen. Mal schauen.

Hier aber mal so die Aussicht beim Schießen:



Dafür, dass wir eigentlich nur bis ca. mittags schießen wollten, hatten wir (mit Pausen) bis zur Dämmerung Spaß.

Absolut großartiger Tag!
Den Ausklang begingen wir dann auch schön mit Stockbrot am Lagerfeuer.



Sorry für den ultralangen Post aber diese Tage verdienten eine etwas ausführlichere Beschreibung. Und ich hab schon einiges weggelassen! ;)

Der nächste Post folgt auch schon sehr bald! :P

Also,
shoot straight und alle ins Kill!

Mittwoch, 15. August 2012

*Intermission*

*Pausengedudel an*

Leute...

...es wird mal wieder Zeit für neue Posts!
Hier hat sich einiges getan - leider konnte ich wochenlang nix posten weil's dumme Internet komplett weg war.
Danke, liebe Handwerker von nebenan, die mit großem Elan das Kabel Stück für Stück geschrottet haben... *aufreg*

Aber ja, es geht weiter und heute bzw. die nächsten Tage wird es mehrere Posts mit tollen Neuigkeiten geben! :D

Also,
shoot straight und alle ins Kill!

*Pausengedudel aus*

Samstag, 14. Juli 2012

Im Sherwood Forest...

... ist es bestimmt ganz schön. Nur ist der zu weit weg.

Deshalb bin ich einfach spontan bei zwei Mitschützen, die zum Sherwood Bogenshop nach Herne wollten, mitgefahren. ;)

Also, ohne Geld sollte man dort definitiv nicht aufschlagen, da kann man/frau sich ja dumm und dusselig kaufen!! :D

Außerdem sollte man einiges an Zeit einkalkulieren bzw. mitbringen, wir haben gestern geschlagene 2 Stunden warten müssen bevor unser Nümmerchen aufgerufen wurde.
Dafür wurden wir dann aber auch vom Big Tofu, dem Herrn Kisselbach persönlich, bedient und beraten!
Ein sehr netter und kompetenter Mann.
Und Kaffee gibt's auch für lau. ;)

Ich musste soweit ich mich erinnern kann mehrere Handschuhe anprobieren, bevor ich dann letztendlich den für mich in diesem Moment Perfekten fand: den Bearpaw Classic Glove in XS. Das Leder ist superweich und die Finger rutschen nimmer nach vorne weg; dazu ist das Leder an den Fingerspitzen etwas dicker als bei meinem "alten" Handschuh. Sehr angenehm bis jetzt, hab ihn heute schon zur Probe geschossen. (Hätte ja gern den Black Glove gehabt, aber den gibt's ja leider nicht in XS - ich fühl mich manchmal irgendwie diskriminiert...)

Naja.
Dazu gab's dann noch einige Trueflightfedern in voller Länge (meines Erachtens dafür recht kurz aber das Problem scheint bekannt) in blau und ein paar durchsichtige grüne Nocken für die restlichen Warriors.

Zu Hause angekommen hab ich mich auch gleich ans Federschnippeln gemacht. Trödelige 2 Stunden und 20 fertige Federn später wurde mir dann langweilig und ich entschloss mich kurzerhand, meinen lieben Mitschützen (der mich doch erst mit nach Herne genommen hat) nochmal zu belästigen und sein neu erstandenes Befiederungsgerät (Cartel) mit meinen Pfeilen einzuweihen. :P
Nachts um halb eins waren dann auch alle fertig (inklusive mir) und ich juckelte todmüde nach Hause.

Heute wurden die neuen Schätzchen dann auch gleich getestet und sie fliegen wie erwartet gut.

Ach ja, ihr wollt sie doch bestimmt auch mal sehen, ne? ;)
Da:


Eigentlich wollte ich ja weiße Wraps drumpacken aber ich habe glorioserweise vergessen, welche zu kaufen... und dann war ich zu ungeduldig, welche zu bestellen - also wurden einfach die Übriggebliebenen vom ersten Satz verwurstet. :P
Gewöhnungsbedürftige Farbkombi, aber was soll's. :D Finden kann man sie trotzdem gut.

Ich hab das Gefühl, dass die neuen Pfeile einen kleinen Tick langsamer aber dafür stabiler sind, da die Federn etwas mehr Fläche/Höhe als die anderen haben; hier mal ein direkter Vergleich:


Die Blauen sind etwas bauchiger als die Pinken.

Der Nachteil an dieser Federform ist einzig und allein der nicht ganz unerhebliche Platzbedarf im Köcher.
Zerfledderte Federn find ich jetzt nicht so prickelnd, also muss über kurz oder lang ein neuer Köcher her.
Den bau ich mir aber selber, dafür werde ich am Montag nach meiner Klausur mal im Baumarkt aufschlagen und mir ein paar Rohre (und vielleicht noch die Gartenabfallsäcke? ;)) anschauen... habe da schon so ein paar Vorstellungen, was man da Feines draus machen könnte... :)

Basteln ist doch einfach toll! ;)
Ne Bogenhülle werde ich mir demnächst auch noch zusammennähen - ich bin einfach zu faul, den Bogen ständig auf- und abzubauen, also wird er einfach nur auf- und abgespannt! Ist auch nicht wirklich sperriger als der doofe Koffer und so kann ich mir das Geraffel dann auch einfach auf den Rücken schnallen/hängen und hab die Hände nicht so voll.

So, der Post ist bestimmt viel zu lang geworden, den liest bestimmt niemand durch! :D
Dann mach ich hier mal für heute Schluss.

Also,
shoot straight und alle ins Kill!

Samstag, 7. Juli 2012

Erkenntnisse!

Joah,
nachdem sich das mit Kassel vorerst zerschlagen hat (jedenfalls bis nach den Klausuren), war ich heute beim Training und habe zum ersten Mal richtig mit meinen Warriors geschossen.

Fazit:
EIN TRAUM!!!
Die Teile fliegen tatsächlich dahin, wo ich sie haben will und endlich schieße ich wieder Gruppen!

Hier 2 Beispiele aus ca. 20m:



Das momentane Pfeil- und Bogensetup sieht folgendermaßen aus:

Bogen:
Geliehener Samick Polaris 70" mit 30#-Wurfarmen, geschossen wird über's Shelf

Pfeile:
GoldTip Warrior im 600er Spine, 27,5" (reine) Schaftlänge, 125 grain Combospitzen

Sie verzeihen durch ihr sehr geringes Gewicht von 5,7 grain pro inch natürlich nicht viel aber ich find das ganz gut, dann seh ich wenigstens direkt, wenn ich nicht korrekt löse oder ähnlichen Blödsinn mache. ;)

Die Easton Powerflights in voller Länge mit 500er Spine waren für mich ja denkbar ungeeignet und das sah man auch derbst an Trefferbild und Flugverhalten...
Das hatte ich auch ein bisschen auf's Übers-Shelf-Schießen geschoben aber das funktioniert mit den neuen Pfeilen ganz wunderbar - was mich dann letztendlich zum Entschluss brachte, auch in Zukunft dabei zu bleiben. Dann muss ich mich bei Turnieren auch nicht mit den Bowhuntern messen, die noch mit Jagdstabis und allem Pipapo unterwegs sind... *grins*

An sich stelle ich mich technisch auch nicht allzu dumm an aber es gibt da immer mal wieder solche Kleinigkeiten wie z.B. mein verlagerter Stand. Ich tendiere dazu, mein Gewicht in Richtung Ziel zu verlagern bzw. mich zum Ziel hin zu lehnen. Außerdem löse ich noch nicht so sauber, wie ich's gern hätte. Mit dem stärkeren Bogen tut's mir an den Fingern aber auch schneller weh. Ich glaub, der Handschuh ist dafür einen Tick zu dünn.... Aber wenn ich drauf achte, kriege ich diese Kleinigkeiten bestimmt gut in den Griff. :D

So, das wär's dann erstmal für heute. Ich muss jetzt auf Nahrungssuche gehen. ;)

Also,
shoot straight und alle ins Kill!

Donnerstag, 5. Juli 2012

Die X-Pfeils: Was lange währt...

...wird ENDLICH gut!

Ich habe endlich endlich die ersten 6 von 12 Pfeilen mit Hilfe eines lieben Vereinskollegen gestern Abend zusammen gebaut!
In Retrospektive passen die Farben jetzt nicht soooo toll zusammen aber man wird die Pfeile definitiv im Wald wiederfinden und endlich kann ich auch den Pfeilflug mitverfolgen.

Und fliegen tun die wunderbar!

So, hier mal ein Bild von meinen "schwulen Kriegern" (wie ich sie nenne) ^^


Man beachte den farblich passenden Pfeilputzpuschel, der mir vor ein paar Wochen von oben benanntem Vereinskollegen geschenkt wurde. :D
Und man ignoriere bitte die grottigen orangenen Nocken, die waren leider unaustauschbar dabei...

Die andere Hälfte bekommt andere Wraps und Federn (also andere Farben), 12 Stück von dieser Sorte fänd ich jetzt doch ein bissl heavy... ;)

Außerdem hab ich mir heute testweise mal 3 Federn in voller Länge beim lokalen Minibogensporthändler gekauft, weil ich testen wollte, ob ich Federn auch gut selber schneiden kann!
Ergebnis: JO! Funzt. Und sieht top aus. Meiner Meinung nach sogar besser als die gekauften gestanzten Federn weil die Teile öfter mal unsauber gestanzt waren und man halt dann auch komischen Überstand sieht.

Hier mal meine erste selbstgeschnittene Feder:


Sieht doch klasse aus, oder? :D
Schöne saubere Kante und selbstgezeichnete Form.

Und wie hat Freya das gemacht?
Ganz simpel.
1. Feder nehmen.
2. Beidseitig mit Paketklebeband abkleben.
3. Form draufmalen (hab vorher ne Schablone aus Bastelkarton gemacht).
4. Mit Nagelschere ausschneiden. Federkiel mit Rasierklinge durchschneiden (hab nen billigen Kochfeldschaber genommen, funzt einwandfrei).
5. Feddich.

Und dumm wie das Freyalein nunmal ist, zieht es sich die scharfe Kante vom Federkiel beim Abkleben durch den Finger.... *augenroll*
Kategorie: Kollateralschaden. ;)


So, das war endlich wieder mal ein gescheiter Post.

Hoffentlich kann ich diese Woche nochmal ausgiebig mit meinen pinken Kriegern schießen, dann folgt auch mal ein längerer Erfahrungsbericht über diese Pfeile.

Also,
shoot straight und alle ins Kill!

Dienstag, 3. Juli 2012

Die X-Pfeils: Verschollen im Nirgendwo

Tja, liebe Leserschaft.

Nun habe ich schon länger nichts mehr berichten können, da ich nach wie vor auf meine Pfeile warte!
Den Rest meines alten Satzes habe ich mittlerweile schon verkauft und meine neuen sind immer noch nicht da.

Nach einigem Email-Hin-und-Her stellte sich heraus, dass ich noch mindestens weitere 1-2 Wochen auf meine Lieferung warten müsste, also musste ich mich wohl oder übel bei anderen Shops umsehen. Ergebnis: Targetpanic hatte noch welche auf Lager, worauf ich dann auch prompt bestellte und die ursprüngliche Bestellung (leider) stornierte.
(Hier möchte ich übrigens anmerken, dass der Email- und Telefonkontakt sowohl bei Onkel Tom als auch bei Targetpanic total super ist! Sehr nette und hilfsbereite Leute! :D)

Also dürfte ich diese Woche wohl endlich meine neuen Pfeile bekommen und zusammenbasteln! *freu*
Außerdem werde ich aller Aussicht nach auch am Samstag nach Kassel fahren und meine Wurfarme tauschen. Das würde ja dann wie Arsch auf Eimer passen! ;)
(Und vielleicht nehm ich mir von dort doch mal ein paar Aluschäfte zum Testen mit - so ganz mag ich mich immer noch nicht vom Gedanken Alu verabschieden...)

Vielleicht kann ich ja am Sonntag schon mehr berichten, also nicht weglaufen! ;)

Also,
shoot straight und alle ins Kill!

EDIT: Die Schäfte sind gerade angekommen!!! *freuwieschnitzel* (04.07. um 12.00 Uhr)


EDIT2: Heute Abend wird gebastelt!! *nochmehrfreu* 

Montag, 18. Juni 2012

Die X-Pfeils - Mysterien des Bogenschießens

Tja.
Dass die Pfeilsuche doch noch solche enormen Ausmaße annehmen würde, wäre mir im Traum nicht eingefallen.
Und ich habe in letzter Zeit erschreckenderweise viel von Pfeilen geträumt.
Aber die Suche hat vorerst ein Ende!

Aber mal von vorne hier:
Nachdem ich mich mental so auf Alupfeile eingeschossen habe, durfte ich bei einem sehr angenehmen Beisammensein mit Kaffee, Kuchen und Stöckchenschubsen mal testweise 2 Alus mit unterschiedlichen Spines schießen. Dabei fiel mir recht schnell auf, dass die Teile doch mal ein Eck schwerer als entsprechende Carbonis sind und sich auf meinem 24#-Lullibogen auch seeehr träge verhalten. *schiefgrins*
Gut, dass auch ein 30#-Bogen und noch dazu passende Carbonpfeile zur Stelle waren, so konnte ich das Ganze mal mit ein paar Pfund mehr ausprobieren.

Jaaaaa, ihr habt richtig gelesen. 30 Pfund. Das ist schon ein krasser Unterschied. Aber zu meiner größten Überraschung durchaus machbar! *staun*

An das Zuggewicht hab ich mich komischerweise recht schnell gewöhnt, auch wenn das Schießen deutlich anstrengender war. Was mich mehr irritierte, war der (für mich) merkwürdige Pfeilflug: die Dinger schlugen immer unter dem "anvisierten" Ziel ein, anstatt wie gewohnt (mehr oder weniger) genau darauf. 
[Anm.: Ich bin keine System- sondern Intuitivschützin, also meine ich mit "anvisiert" in diesem Falle eher "angestarrt/angeschaut".] 
Diesen Umstand bin ich ja von meinen leichten Stricknadeln überhaupt nicht gewohnt, die fliegen ja schon ziemlich gerade. Da hat meine Denkmurmel in Zukunft noch einiges zu tun.
Die Alus flogen wie befürchtet noch tiefer als die Carbonis...

Aber naja, das Fazit des gestrigen Tages war ein mehrteiliges:

1. Ich nehm doch lieber Carbonpfeile, die (gescheiten) Alus sind schlicht und ergreifend (noch) zu schwer. Wir wollen die Flugbahn doch nicht noch ballistischer machen. Zum Weitertesten durfte ich einen der Alus als Geschenk behalten! (Danke! :D)
2. Ich werde in ca. einem Monat meine Wurfarme von 24# auf 30# tauschen. Mir wurde eine ausreichend gute Technik bescheinigt und ein höheres Zuggewicht als 26# durchaus zugetraut. Da fühle ich mich ja schon etwas gebauchpinselt.... ;)

Einer meiner guten Vereinskollegen hat sich auch die Mühe gemacht, die für mich (auch finanziell) passenden Pfeile rauszusuchen und wir kamen zu dem Schluss, dass es jetzt die GoldTip Warrior in 600er Spine werden. Gestern Abend wurden dann die benötigten Schäfte, Spitzen, Federn etc. noch einer Sammelbestellung spontan hinzugefügt, also ist die Sache hiermit besiegelt.
Die Lieferung wird sich allerdings etwas verzögern (wie ich gerade mitgeteilt bekam), also muss ich meine Freude noch etwas zügeln.... :(

Aber es geht vorwärts!! :D

Also,
shoot straight und alle ins Kill!


Donnerstag, 14. Juni 2012

Umorientierung in Sachen: Pfeile!

Aufgrund der Resonanz zu meiner im letzten Post genannten neuen Pfeilwahl bin ich nochmal ins Nachdenken (sprich: übel Grübeln, Trudeln, Haare Raufen und Verzweifeln) gekommen. 

Die Beman Carbon Flash sind vielleicht doch nicht die vernünftigste Wahl.
Wenn die W&W Challenge schon schrotten ohne Ende, dann werden die CF das auf jeden Fall auch tun - und das vielleicht sogar noch schneller!

Daher habe ich mich nun umorientiert und den Alupfeilen zugewandt!
In den letzten Wochen habe ich die eigentlich kategorisch für mich ausgeschlossen weil mir im Verein erzählt wurde, dass Alus für Anfänger weniger Sinn machen wegen des Verbiegeproblems.
Komischerweise werden Alus aber bevorzugt als Anfängerpfeile angepriesen! Eigentlich muss da dann doch ein Quäntchen Wahrheit drin stecken.

Da sich das Freyalein ja in letzter Zeit bevorzugterweise der Wissensansammlung und Recherche in Sachen Bogenschießen widmet, anstatt für Klausuren zu lernen (*huuuuuust*), wurde also nochmal intensiv nachgeforscht.
Und da kamen nicht unerhebliche Vorteile bei rum!

1. Die wegfallende Bruchgefahr! Ganz wichtig. Keine Schneebesen mehr.
2. Günstiger Preis bei hoher Präzision/geringen Fertigungsschwankungen. Für mich vielleicht noch nicht so ultrarelevant, für später allerdings sicher sinnvoll.
3. Reparierbar durch "Wiedergeradebiegemaschine"! Sollte also ein Pfeil mal einen abbekommen haben und nicht komplett geknickt sein, lässt er sich wieder in eine schießbare Form bringen. Das spart nicht nur Nerven (kein "Oh Himmel, lass den Pfeil heil ankommen..." *lös*), sondern auch bares Geld! Fernerhin hat ein befreundeter Bogenschütze bzw. ebenfalls bogenschießender Freund ein solches Utensil, also entfiele die eigene Anschaffung des selbigen.
4. Sollte sich solch ein Pfeil doch mal feigerweise verstecken, obwohl man sich sonst immer liebevoll um ihn kümmert (z.B. Frisur/Federn richten oder schön Reinigen), macht der Metalldetektor fein "Bing bing bing". Oder sowas Ähnliches... Wenn man denn einen hätte...
5. Die Möglichkeit, Inserts einzubringen - dann kann man nämlich auch schön Schraubspitzen anbringen und auch wieder austauschen, falls mal eine kaputt geht oder man ein anderes Spitzengewicht braucht. Versucht das mal mit so ner Billig-Stricknadel!!

Es gibt bestimmt noch einige weitere Vorteile aber mir fallen gerade keine mehr ein...

Also, welche Alugeschosse will ich mir denn nun gönnen?

Der Easton Jazz ist der günstigste Pfeil in meinem Spinebereich. Allerdings ist dieser auch, gelinde gesagt, potthässlich. Ich mag kein Lila, nee nee.
Nun mag man ja als vernünftiger Bogenschütze sagen: "Hauptsache, die Pfeile fliegen gut.". Aber was nützt es Einem, wenn die Dinger noch so schön fliegen, man sich aber bei jedem Schuss innerlich ob deren Hässlichkeit auskotzt? (Mal etwas übertrieben formuliert. ;))
Nach ein paar weiteren Klicks fand ich dann den für mich einigermaßen perfekten Kandidaten: den Easton Blues. Der ist absolut preis- und baugleich zum Jazz und hat den für mich gigantischen Vorteil, hellblau zu sein. Farbproblem gelöst. Ist zwar nicht der Brüller aber im Waldgestrüpp wird der super zu sehen sein, vor Allem wenn ich da noch hellblaue und weiße Federn dranpacke. Schön ist anders aber dafür ist es zweckmäßig bei zugleich minimiertem Augenkrebsrisiko! (Da schlägt dann der völlig unangebracht starke Sinn für Ästhetik durch...)

Jetzt muss ich nur noch rausfinden, welches Gewicht die Combo-Schraubspitzen haben müssen, wenn ich die Teile in 28"-Länge bestelle, nicht dass ich mir dadurch das Setup versaue! 
Kann mir da jemand helfen?

Außerdem bringt ein lieber Vereinskollege am Samstag ne Bogenwaage mit zum Training, dann können wir mal gucken, wie viel Pfund ich tatsächlich auf den Fingern habe - auch das muss schließlich beim Schaftkauf mit berücksichtigt werden!

So, ich denke, das wär's erstmal für heute.

Also,
shoot straight und alle ins Kill!

Dienstag, 12. Juni 2012

Das Leid mit den Pfeilen...

Ich habe einige Probleme mit meinen jetzigen Pfeilen.


Die Pfeile sind Win&Win Challenge Fertigpfeile mit 1500er Spine. 
Bei 5,90€ pro Stück würde ich wenigstens eine gewisse Grundqualität erwarten (gerade bei W&W - einem Hersteller für Olympiaequipment). Aber nix da!
Fliegen tun die zwar ganz gut, nur die Haltbarkeit ist voll für den Poppes.

1. Zu Anfang rutschten mir des Öfteren die Spitzen raus, was mich schon sehr verwunderte.
Also wurde mal fix ne lockere Spitze rausgepopelt und siehe da: die waren weder gereinigt noch entfettet und Klebereste musste man mit ner Lupe suchen. Da diese Arbeit leider von meinem (eigentlichen) Händler des Vertrauens erledigt wurde, muss ich gestehen, dass das einen bitteren Beigeschmack hinterließ. Aber es schien auch einfach nicht sein Tag zu sein. Trotzdem geht sowas nicht!
Bis heute habe ich 5 Spitzen nachgeklebt! :(

2. Beim Training wurde mir schon nach ein paar Einheiten gesagt, dass die Pfeile zu kurz für mich seien. Beim Händler wurde mein Auszug per Messpfeil ermittelt und es kamen grob 26" dabei rum. Dass ich zu dem Zeitpunkt noch nicht meinen vollen Auszug hatte, ist wohl klar aber leider hat mein Berater/Händler keine Toleranz mit einkalkuliert... Im (gefühlten) Vollauszug liegt der Pfeil mittlerweile nur noch mit der Spitzenregion auf der Pfeilauflage, das kann echt brenzlig werden! Außerdem kann ich so auch nicht weiter mit meinem Anker experimentieren.
Jetzt habe ich meine Pfeile nochmal nachgemessen und bin derbst erschrocken, denn bei voller Länge inklusive Spitze und Nocke sind die gerade mal 65,5cm - also nur 25,79" lang. Das ist heftig! Normalerweise packt man doch für Anfänger noch 1-2" drauf, oder nicht?! (Der Schaft ist übrigens auch nur 24,8" kurz...)

3. Bei der letzten Reparaturaktion hab ich gesehen, dass die Nocken bei einigen Pfeilen geklebt waren. Häääh? Das tut man bei Einstecknocken einfach nicht! Wenn eine mal kaputt geht, kann man die noch nicht einmal wechseln! So ein Scheiß, echt. 

4. Die Schäfte sind sehr splitteranfällig.
Dass Pfeile nicht ewig halten, ist mir wohl bewusst, allerdings sind diese Stricknadelschätzchen die totalen Mimosen. Bei queren Durchschüssen (mehrfacher Beschuss bei einem sich drehenden Schießsack) ist der Schaden durchaus verständlich, bei einfachem Beschuss auf ein 2D-Tier und daraus resultierender Längenkürzung um ein Drittel wohl eher nicht.
Bei einem Pfeil hat's lustigerweise die Nocke ein Stück rausgehauen. Wär ja nicht so tragisch, wenn nicht auch das dementsprechende Schaftende dabei aufgepilzt wäre... das raff ich bis heute nicht. 
Ein Schaden, den ich auf die äußerst besch....eiden eingeklebten Spitzen zurückführe, ist Folgender:


Das wäre ja nicht weiter schlimm, einfach ein Stück kürzen, Spitze reinkleben und weiter schießen...
...aaaaaber das geht ja nicht, die sind ja eh schon viel zu kurz. Grmpfh.

Fazit: Von insgesamt 10 Pfeilen habe ich nach einem Monat nur noch 5. Das ist mager.
(4 kaputt und einer hat sich irgendwo in die Einschießstrohwand gekuschelt und ist leider zu kurz zum Finden...)

Meine nächsten Pfeile werden wohl erstmal die Beman Carbon Flash in 28" oder 29"-Länge. Die sind zwar noch billiger, allerdings kenne ich das Setup durch's Selberbauen dann besser und kann das Schrotten (auch finanziell) besser verschmerzen und analysieren (Material oder Selbstbaupfusch?).
Die Challenge werde ich nie nie wieder kaufen!!! (Zumal da auch diese grottenhässlichen Plastikfletchen und orangene Nocken vorinstalliert sind, bäääääh)

Auf die nächsten Pfeile kommen gefälligst auch Naturfedern in wiederfindbaren Farben drauf, diese Minifletchen sieht ja nichtmal Hawkeye! :D

So, jetzt hab ich auch mal ein bissel Dampf ablassen können.
Vielleicht hilft mein Erfahrungsbericht ja auch anderen Anfängern bzw. potenziellen Käufern bei der Pfeilauswahl. 

Also,
shoot straight und alle ins Kill!

Mal so meine ersten Eindrücke...

Joah, hallo!

Nun bin ich auf den Tag genau schon einen Monat lang stolze Besitzerin eines Mietbogens und eigener Pfeile und ich muss sagen:

Pfeile sind zwar (weg)fliegendes Geld aber Bogenschießen bleibt trotzdem geil! ;)

Aber mal von Anfang an, hier.
Erstmal zeige ich euch mein Schätzchen, von dem ich bereits des Öfteren sprach!


Für einen Mietbogen finde ich den ehrlich gesagt etwas ungewöhnlich; auf dem Mittelteil steht überhaupt nix und von Lyons Wurfarmen hab ich auch noch nie was gehört/gelesen. Aber nun gut.
Der Bogen wirft ja gut! Und ich liebe das Teil!!! :D

Zu den Pfeilen möchte ich im nächsten, direkt folgenden Post kommen, die sind nämlich ein Sonderthema wert. *schiefgrins*

Ich fahre zum Training, so oft ich nur kann und genieße das gemeinsame Schießen mit den anderen Vereinsmitgliedern sehr. Da kamen schon einige super Tipps bei rum!
Den einen Tag z.B. war ne Bullenhitze und ich wunderte mich, warum ich oder die Pfeile irgendwie nix treffen - bis ein sich erbarmender hilfsbereiter Mensch sich meinen Bogen schnappte und mal die Standhöhe überprüfte. Tjoah, die war viel zu groß (Hitzeausdehnung der Sehne). Er drehte die Sehne fix ein paar Mal ein und ZACK!, traf das Freyalein auch prompt wieder die Tierchen! Da wäre ich (als Anfänger) wohl im Leben nicht drauf gekommen!! :D
Ergo: ein Checker muss her. Geht ja auch selbstgebastelt aus nem kaputten Pfeil. Ist jedenfalls in Planung. ;)

Die Schießübungen im parentalen Garten sind auch sehr entspannend, wenn auf Dauer auch etwas langweilig, da die Distanz zum Schießsack eher kurz ist und ich nicht viele Möglichkeiten zu anderen Schüssen habe. Nichtsdestotrotz macht es Spaß und es kommen teilweise recht lustige Gruppierungen zustande,
wie z.B. hier:

oder hier:

(Das sind übrigens 3 und nicht nur 2 Pfeile beim Kuscheln! ;))

Ganz zu Anfang sahen die Gruppen noch deutlich gestreuter aus, wie in folgendem Bild zu sehen:


Das Ganze geschah übrigens bei einer Distanz von ca. 10 Metern.

Fazit: Nach wie vor ein toller Sport und ich hoffe, dass ich schnell besser werde, die Turniere reizen mich schon sehr! :D

Also,
shoot straight und Alle ins Kill!

Sonntag, 3. Juni 2012

Willkommen! :D


So, da isses nun – mein höchsteigenes Blog zum Bogenschießen!

Hier werde ich meinen Trainingsfortschritt, Gedanken zum Thema und alles Andere rund um den (für mich wichtigen Teil) des Bogensports festhalten.

Warum?
Weil ich's kann.
Und will.
Joah.

Erstmal zu mir:

Ich bin eine 28jährige Psychologiestudentin und wohne zur Zeit in Bielefeld.
Blahfaselblubb, das sollte erstmal reichen. :P

Ich habe vor ca. 3 Jahren 2 oder 3 Mal in Paderborn bei Bogenzeit zum Reinschnuppern mit Primitiv- bzw. Flachbögen geschossen. Dazu bin ich eher wie die Jungfrau zum Kind gekommen... Einige meiner damaligen Freunde hatten sich dort angemeldet und ich bin aus purer Neugier dann einfach mal mitgekommen. Böser Fehler. Ich wurde unwiderruflich angefixt! Damals war das Interesse an meinem neuen Freund dann aber letztendlich doch größer und die Fahrerei mit dem Bus zwischen Kaff und Stadt hat mir die Pausierungsentscheidung noch leichter gemacht.

Nach etlichen Umzügen bin ich nun in Bielefeld gelandet und habe beschlossen, dass ich neben dem stressigen Studium nun wirklich einen Sport zum Ausgleich brauche – sonst werde ich noch total bescheuert!
Tjahaa... da wühlte sich dann der vergrabene (aber nicht vergessene) Wunsch nach Bogenschießen wieder hoch!
Nach etlichen Wochen des Vereins- und Fachgeschäftesuchens (und alle deutschsprachigen Foren-Abklapperns ^^) habe ich mich dann entschieden, einen Feldbogenverein in der Nähe zu besuchen – und bis heute auch nicht bereut!!!
Die Leute sind super nett und ich wurde auch schnell in die Gemeinschaft aufgenommen.
Nach dem ersten Probeschießen war auch schon klar: ein eigener Bogen muss her!
Da ich mir aber keinen x-beliebigen Rotzbogen kaufen oder leihen wollte, habe ich mir den für mich am nächsten liegenden Händler mit Mietprogramm gesucht (Perfect Archery in Kassel) und bin an meinem Geburtstag (12. Mai) dort hin gefahren und habe mir einen Leihbogen anpassen lassen und direkt auch 9 passende Pfeile, nen Köcher und anderen Kleinkrams gekauft.
Suuuuper geil, da war ich dann auch prompt unabhängig von Vereinsbögen und -pfeilen!

Jetzt schieße ich seit 3 Wochen (jaja, wie niedlich ^^) und habe jetzt schon für mich festgestellt, dass ich diesen Sport nie wieder aufgeben will!

Scheibenschießen ist zwar schön und gut aber 3D-Parcours ist mein erklärter Liebling.
Mein Verein hat auch nen schnuckeligen Miniparcours (weniger als 10 Tiere) und ich könnte auch nicht ohne, denk ich.

Mein momentaner Stand:
Recurve Blankbogen (komplett ohne alles außer ner Pfeilauflage)
24 lbs
66 Zoll

Das Zuggewicht werde ich noch steigern, so dass ich irgendwann mal über 30 lbs bin – und dann gibt’s nen schicken Jagdrecurve! *sabber*

Techniktraining gibt’s an der Einschießwand des Vereins oder auf meinen selbstgebastelten Schießsack bei meinen Eltern.
Mit jedem Training fallen mir mehr Baustellen auf aber davon lasse ich mich nicht abschrecken – ich scheine nämlich nicht komplett talentfrei zu sein! :D

Meine Fortschritte wollte ich dann (wie oben schonmal erwähnt) hier festhalten, mal gucken, wie das so wird. ^^

So, jetzt ist der Post auch schon lang genug für ne Einführung....

Also,
shoot straight und alle ins Kill! ^^